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14.07.2017: Ausschreibungsunterlagen für Arbeiten bei der permanenten und temporären Verkehrssicherheit

Seit einiger Zeit gibt es sie – die SISTRA-Tools. Nun steht bei den "Besonderen, objektbezogenen Bestimmungen zur Abwicklung von Aufträgen für die Verkehrssicherheit" neben der eigentlichen Text-Version auch eine gut bearbeitbare Formular-Version in Arial-Schrift zur Verfügung.

Schon länger gibt es bekanntlich "Allgemeine technische und vertragliche Bedingungen für Sicherungsarbeiten bei Baustellen an Strassen", den praktischen "Leitfaden zur Abwicklung von Aufträgen bei der Verkehrsführung" nebst "Anwendungshinweisen" zu den Dokumenten. Bauherrschaften und Planungsbüros haben somit - endlich - die auf Arbeiten bei der permanenten und der temporären Verkehrssicherheit zugeschnittenen Arbeitsinstrumente, Ausschreibungs- und Vertragsgrundlagen zur Verfügung.

Download aller Dokumente ab unserer Seite Dokumente und Fachartikel


16.06.2017: Erfolgreiche Weiterbildungen

Unsere Mitgliedfirmen sollen auch in Bezug auf die Qualität ihrer Mitarbeitenden in ihren Märkten positiv auffallen! Diesem Ziel verpflichtet, führte der SISTRA im vergangenen Frühjahr erneut Weiterbildungen für Strassenmarkierer durch. Diese fanden auf dem Gelände des CAMPUS Sursee und in Zusammenarbeit mit der dortigen Organisation statt.

In drei dreitägigen Kursen konnten sich so insgesamt 41 Teilnehmende viele neuen Kenntnisse erwerben und bestehende auffrischen. Sie wurden durch kompetente, erfahrene Fach-Referenten und -Referentinnen instruiert in den Themen Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz, Umgang mit Gefahrgut, Stoffkunde/Applikationstechnik, Maschinenkunde mit Wartung sowie Einsatz, Kommunikation/persönliches Verhalten, Qualitätssicherung bis hin zu Gesetzen, Normen und Rapportierung.

Die Kurse wurden von der einen Teilnehmerin und den 40 Teilnehmern sehr gut aufgenommen. Auch die Kursleitung beurteilte in einer kürzlich abgehaltenen Review Kursverlauf, Motivation der Leute und schliesslich die Ergebnisse als sehr positiv. Der Vorstand beschloss in der Folge eine Neuauflage im kommenden Jahr. Die Kursdaten werden sein: 26. bis 28. März sowie 18. bis 20. April 2018.

31.03.1017: Generalversammlung in Basel

Die alljährliche Zusammenkunft dient nicht nur den statuarisch bedingten Angelegenheiten, sondern ist stets auch ein Treffen unter Branchenkolleginnen und –kollegen, bei dem der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommt sowie Pflöcke für die Gestaltung der Zukunft eingeschlagen werden.

Nach einem interessanten Besuch des Tinguely-Museum wurden am 30. März an der 14. Generalversammlung die ordentlichen Geschäfte zügig abgehandelt. Unter anderem wurde der Vorstand für die Jahre 2017-2019 bestimmt. Zunächst wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt, namentlich Jürg Kägi als Präsident, Peter Zehnter (Vizepräsident), Roland Hüssy, Michael Trauffer und Jürgen Ewald als weitere Vorstandsmitglieder. Neu in den Vorstand wurde Andreas Rogenmoser (Colas SA) ehrenvoll gewählt.

Nach dessen langjährigen Tätigkeit – seit Verbandsgründung – wurde der Sekretär, Dr. jur. Dominik Strub gewürdigt und verabschiedet. Er trat auf eigenen Wunsch zurück – die Anwesenden dankten ihm seine grosse Arbeit als Sekretär und als rechtliches Gewissen des Verbandes mit grossem Applaus und einem angemessenen Präsent. Als Nachfolger bestimmte der Vorstand schon zuvor MLaw Andrej Bolliger. Da dieser in der gleichen Kanzlei wie sein Vorgänger arbeitet, bleibt auch die Verbandsadresse bestehen.

Am Abend des ersten Tages pflegte ein grosser Teil der Versammlungsteilnehmer, teils mit Partnerinnen, die Gemütlichkeit bei Speis und Trank in einem altehrwürdigen Basler Zunfthaus. Alle hatten anderntags, am 31. März, den Kopf jedoch wieder frei für den zweijährlich stattfindenden Workshop und brachten sich sehr aktiv ein. Mit den Ergebnissen aus den Diskussionen verfügt der Vorstand nun über weitere Hinweise, Aufträge und auch Bestätigungen, um die Anliegen der Branche wirkungsvoll vertreten sowie die künftigen Herausforderungen bei Strassenverkehrssicherheit und Strassenausstattung zielgerichtet angehen zu können.

31.01.2017: Die überarbeiteten SISTRA-Tools stehen zur Verfügung

Schon seit etwa drei Jahren gibt es sie schon – unsere Tools. Als solche bezeichnen wir die vom SISTRA in Zusammenarbeit mit dem ASTRA erarbeiten Dokumente für Arbeiten bei der Verkehrsführung auf allen Strassenkategorien. Nun liegen sie in aktualisierter Form und neu auch in französischer Sprache vor. Der SISTRA-Vorstand genehmigte sie am 9. Januar 2017. Es geht um:

Ein übersichtlicher Leitfaden widmet sich der Abwicklung solcher Aufträge. Darin wird dargestellt, nach welchen Modellen von Planung bis Ausführung vorgegangen werden kann was dabei Aufgaben sowie Verantwortlichkeiten der Beteiligten sind. Ein umfassender un d einmaliger Anhang ergänzt das Dokument. Darin werden die bei solchen Arbeiten anfallenden Begriffe erläutert und auf die entsprechenden Normen verwiesen.

Allgemeine technische und vertragliche Bedingungen dienen als Vorlage für Ausschreibungen und Vertragsgestaltung für Sicherungsarbeiten bei Baustellen an Strassen.

Und die Vorlage für Besondere, objektbezogene Bestimmungen ist eigentliche, konkrete Grundlage für Ausschreibungen und Verträge bei derartigen Aufträgen für die Verkehrssicherheit.

Die Anwendungshinweise schliesslich erläutern im Detail Bedeutung, Zweck, Adressaten und rechtliche Zuordnung der drei obigen Dokumente im Praxisgebrauch.

Die Dokumente können ab im Register Dokumente und Fachartikel dieser Website heruntergeladen werden. Eine bearbeitbare Version der Besonderen Bestimmungen ist noch in Vorbereitung.

15.11.2016: Wiederum sehr gut besuchte SISTRA-Fachtagung

Unsere jährliche Fachtagung fand erneut grosses Interesse. Über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich dazu im CAMPUS Sursee ein. Die 15. Tagung bestätigte damit ihre Stellung als Jahrestreffen der Verantwortlichen und Ausführenden im Bereich Sicherheit auf Schweizer Strassen eindrücklich. Die konsequent zweisprachige Ausrichtung – deutsch und französisch in Wort und Bild – ermöglichte es den Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Schweiz sowie Nachbarländern den zehn interessanten Vorträgen leicht zu folgen.

Auch dieses Jahr hat der SISTRA mit seinem Menü an Themen offensichtlich ein breites Publikum angesprochen. Einerseits wollen wir ja grösstmögliche Sicherheit für Schwächere, also Fahrradfahrende, zu Fuss gehende und Mobilitätsbehinderte auf den nutzungsorientierten Strassen. Anderseits ist die Sicherheit auf den verkehrsorientierten und leistungsfähigen Strassen allein schon deswegen extrem wichtig, weil hier vor allem schnelle, grosse und starke Fahrzeuge verkehren und so das Gefahrenpotenzial von Haus aus gross ist.

Unsere Strassen haben ständig mehr Verkehr zu bewältigen. Die laufend grössere Verkehrsdichte bringt kritische Situationen an immer mehr Stellen und über immer mehr Tagesstunden. Dazu kommen die für Unterhalt, Erneuerung und Kapazitätserweiterung notwendigen Baustellen, die bezüglich Sicherheit stets Herausforderungen darstellen. Diesen Themen trug die Tagung Rechnung.

Zwei Vertreter der Stadt Zürich sprachen die Anliegen der schwächeren Verkehrsteilnehmer an: Jürg Christen zeigte in seinem Vortrag "Recognition – Wiedererkennung bei der Wegleitung des Rad- und Fussverkehrs in Baustellen" auf, wie die Fahrradfahrenden sicher durch Baustellen oder auch um sie herum kommen. Andreas Hochstrasser belegte mit "Hindernisfreier Verkehrsraum – SN 640075, Praxisbeispiele und Umsetzungsproblematik", dass für Mobilitätsbehinderte noch viel getan werden kann und auch muss. David Vermorel und Jürg Messer ergänzten mit "Verbesserung der Sicherheit an Fussgängerstreifen – durch Erhöhung der Griffigkeit der Beläge" wie allein mit der Wahl der Belagsart die Situation an Fussgängerstreifen markant verbessert werden kann.

Bei einigen Vorträgen ging es um unsere leistungsfähigsten und sichersten Strassen, dem Nationalstrassennetz. Jean-Bernard Duchoud legte mit "Das ASTRA und die künftigen Herausforderungen auf den Nationalstrassen" nicht nur die künftige Entwicklung von Verkehr und System dar, sondern auch wie den Herausforderungen begegnet und wie sie finanziert werden sollen. Thierry Pucci sprach zu den Herausforderungen bei Autobahnbaustellen in seinem Vortrag "Sicherheitsanforderungen auf Nationalstrassenbaustellen – Planung, Ausführung, Erfahrungen". Mit "Pannenstreifenumnutzung – ein System zur Verbesserung der Sicherheit auch bei Unterhaltsarbeiten" zeigte Patrick Maillard dass die Leistungsfähigkeit erhöht werden kann, ohne dass die Sicherheit leiden muss. Schliesslich zeigte sich Hermann Wenger unzufrieden mit gewissen Entwicklungen, wie der Referatstitel "Quo vadis Temporäre Sicherheit? Viele offene Fragen!" zeigt.

Hochinteressanten Aspekten bei Planung, Projektierung und Ausführung waren die drei weiteren Referate gewidmet: Manuel Kaegi und Werner Binder erläuterten mit "Leitschranken bei Parallelführung Schiene – Strasse" die korrekte Trennung der zwei Verkehrssysteme. Claudia Drewes wies im Vortrag "Die Problematik bei Markierungen auf neuen Belägen" auf Schäden und Mängel hin, welche durch blosses Beachten von Grundregeln vermieden werden können. Und Carsten Frey provozierte unter dem Titel "Qualitätsprüfungen bei Markierungen – Ungenügende Werte wegen falschen Messungen?" nicht etwa, sondern gab klare Vorgaben, wie die Qualitätswerte korrekt bestimmt und damit Diskussionen vermieden werden.

So konnte am Ende der Tagung der SISTRA-Präsident Jürg Kägi die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem zufriedenen Gefühl verabschieden. Dies nicht nur wegen der im Laufe des Tages erhaltenen Menge an Anregungen, Hinweisen und neuem Wissen, sondern auch weil in den Pausen rege Meinungen ausgetauscht, Kontakte gepflegt und Bekanntschaften weiterentwickelt werden konnten. Auch dies ist eine wichtige Funktion einer solchen Tagung!

Bitte vormerken: Termin nächste Tagung: 15. November 2017, CAMPUS Sursee

Link zu einigen Impressionen der Tagung

Detailprogramm

Die einzelnen Präsentationen finden sich unter "Dokumente und Fachartikel" unter den entsprechenden Oberbegriffen.

26.08.2016: SISTRA-Fachtagung vom 15. November 2016

Seit 2003 gibt es die SISTRA-Fachtagung. Sie ist zum jährlichen Treffen der Strassen- und Sicherheitsverantwortlichen geworden. Sie richtet sich an Fachkräfte und Entscheidungsträger aus Ämtern, Planungsbüros und Fachstellen; aus Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden; von produzierenden und ausführenden Firmen für Strassenausstattung und Sicherheitseinrichtungen.

Die Tagung in Sursee wird zweisprachig auf Deutsch und Französisch durchgeführt. Alle Referate werden simultan auf Französisch übersetzt. Thematisch steht "Sicherheit" im Vordergrund, beim temporären als auch beim definitiven Betrieb und dies auf Nationalstrassen bis zum kommunalen Strassenraum.

Wir freuen uns auf Sie – Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz, auf langjährige Bekannte sowie auf erstmals Teilnehmende.

Programm und Teilnahmebedingungen hier anklicken

22.04.2016: Generalversammlung Fribourg

Erstmals wurde unsere Generalversammlung in dieser sympathischen Kleinstadt an der Sprachgrenze abgehalten. Den Anwesenden gefielen Ort und Anlass durchaus. Schon der erste Programmteil, die Stadtführung, fand grossen Anklang. In zwei Gruppen, eine auf Französisch und eine auf Deutsch geführt, wurde zu Fuss die baulich und geschichtlich hochinteressante Stadt erkundet. Alle Stadtwanderer erfuhren dabei viel Interessantes und Neues über diese alte Zähringerstadt.

Der zweite Teil wurde in der nicht zuletzt wegen der ihrer juristischen Fakultät schweizweit bekannten Universität abgehalten. Der statuarische Teil der Geschäfte warf, zumal keine Wahlen anstanden, keine grossen Wellen und konnte zügig abgewickelt werden.

Der Vortrag von Prof. Dr. iur. Martin Beyeler im Anschluss an die offizielle Versammlung erwies sich als sehr interessant, gerade für die Verantwortlichen in unserer Branche. Prof. Beyeler beleuchtete anschaulich und prägnant die (teils durchaus schwache) Stellung und damit die Probleme von Subunternehmern im öffentlichen Vergaberecht. Manch einer unserer Kollegen wird sich (hoffentlich) vorgenommen haben, künftig schon in der Angebotsphase mit dem Hauptunternehmer gewisse Punkte klarer zu regeln.

Das Abendprogramm startete mit einem Apéro an der Uni selber und endete in einem Freiburger Restaurant. Der genau zum Zeitpunkt der örtlichen Verschiebung niedergehende Starkregen schadete leider den Frisuren der Teilnehmenden und netzte deren Kleider, weil Regenschirme und –mäntel in Anbetracht guten Wetters zuvor im Auto oder Hotel gelassen worden waren. All dies tat aber der Stimmung im Lokal und den Gesprächen unter Kollegen keinen Abbruch. Jedenfalls war es schon ziemlich spät, als sich die ersten der Teilnehmenden nach Hause aufmachten. Einiges später marschierten die letzten zu ihrem Hotel. Es regnete immer noch.

Impressionen

28.02.2016: Erfreuliches JA zur 2. Röhre am Gotthard

Der SISTRA ist ob der Zustimmung des Schweizer Volkes zu dieser Vorlage von Bundesrat und Parlament sehr erfeut! Unser Verband hatte sich im Abstimmungskampf vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit für die 2. Röhre eingesetzt. Mit dem klaren Entscheid wird am Gotthard in absehbarer Zeit die bezüglich Sicherheit beste Lösung realisiert. Zudem ist es auch die Lösung, welche die Anbindung des Tessins an die übrige Schweiz ohne Umwegfahrten über sicherheitstechnisch zweifelhafte Autostrassen oder Pässe zu jeder Zeit sicherstellt. Auch ist erfreulich, dass mit dem "Ja" eine Frage definitiv entschieden ist, die bei einem "Nein" Volk, Politik und Ämter noch jahre- bis jahrzehntelang beschäftigt hätte.

08.01.2016: SISTRA für den Bau der 2. Röhre des Gotthard-Strassentunnels

Bundesrat und Parlament schlagen den Bau einer zweiten Röhre vor. Am 28. Februar 2016 wird das Schweizer Volk darüber abstimmen. Wie bereits mitgeteilt, befürwortet der SISTRA diese Vorlage. Vor allem weil der Tunnel entschieden sicherer wird.

Am 8. Januar konnte Präsident Jürg Kägi an einer Medienkonferenz mit Bundesrätin Doris Leuthard zusammen die Argumente des SISTRA darlegen. Die Unterlagen hierzu:

Referat

Präsentation

11.11.2015: SISTRA-Fachtagung – ein Grosserfolg!

Mit 170 Teilnehmenden bestätigte die Tagung ihren Ruf als das Schweizer Jahrestreffen für die Sicherheit auf Strassen. Erstmals – im 14. Jahr ihrer Durchführung - wurde sie zweisprachig durchgeführt, indem die Referate teils in deutscher, teils in französischer Sprache gehalten und simultan übersetzt wurden. Das zweisprachige Konzept, die Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland sowie ihre interessanten Themen liessen die Beteiligung nochmals stark ansteigen. Und erfreulich: Ein Viertel der Teilnehmenden kam aus der Westschweiz.

Auch dieses Jahr galt ein Teil der Vorträge den Entwicklungen im Strassenverkehr ganz allgemein sowie den künftigen Fahrzeuggenerationen und Technologien sowie deren Anforderungen an die Strassenanlagen. Andere Vorträge wiederum gaben Hinweise und Antworten auf die täglichen Problemstellungen bei Strassenausrüstung und beim sichern Bewältigen der Bau- und Unterhaltsarbeiten auf unseren Strassen. Dazwischen – in den Pausen – wurden rege Meinungen ausgetauscht und Kontakte gepflegt. Auch das ist eine wichtige Funktion eines solchen Treffens.

Die Übersicht über die Themen des Vormittags: ASTRA-Direktor, Jürg Röthlisberger, hielt das Grundsatzreferat Individuelle Mobilität – Erwartungen und Herausforderungen (Mobilité individuelle – Attentes et défis); Prof. Dr. Roland Siegwart zeigte mit Autonome Fahrzeuge: Technologie und Chancen (Véhicules autonomes: Technologie et chances) auf, dass das selbstfahrende Auto buchstäblich schon auf die Strassen drängt und auf Antworten seitens Recht und Strassenausrüstung wartet! Weiter sprachen Marcel Inglin über Proaktives Spurmanagement mit mobilen Rückhaltesystemen (Gestion proactive des voies de circulation à l’aide de dispositifs de retenue mobiles); Peter Hari über Gefahrguttransporte auf Schweizer Strassen – wie gefährlich sind sie? (Transport de marchandises dangereuses sur les routes suisses – Sont-ils vraiement dangereux?); Christian Bettendorf über La technologie radar: différentes approches pour améliorer la sécurité routière (Radardetektoren: vielfältig nutzbar zur Erhöhung der Verkehrssicherheit).

Am Nachmittag referierten: Nicola Nübold über die Praxisversuche in Schweizer Städten Achtung Tram – Bodenmarkierungen bei Fussgängerstreifen über Gleisanlagen (Attention tramway – Marquages au sol des passages pour piétons sur les voies ferrées); Christophe Nicodème hob den Mahnfinger in Sachen Signalisation horizontale et verticale: Indispensable pour la sécurité routière et les nouvelles technologies (Strassenmarkierung und –Signale: Unverzichtbar für Verkehrssicherheit und künftige Technologien); Hermann Wenger zu Temporäre Verkehrsführung - Erfolgreiche Anwendung des NPK 125 (Guidage temporaire de la circulation – Application positive du CAN 125); Christine Magnin ermahnte mit Contrats, normes de construction et situations particulières: une zone de tensions (Verträge, Baunormen und besondere Situationen – ein Spannungsfeld) daran, dass sich für alle Beteiligten eine überlegte und klare Vertragsausgestaltung lohnt.

Abschliessend fasste der Präsident des SISTRA, Jürg Kägi, im Rahmen seiner Ausführungen die Erwartungen und Anliegen des SISTRA bezüglich Normierung in Zukunft und deren Abläufe zusammen. Der Präsident war es auch, der versprach, dass der Schweizerische Fachverband für Sicherheit auf Strassen SISTRA und dessen Mitglieder auch in Zukunft nicht ruhen werde, wenn es darum geht, die Sicherheit auf den Schweizer Strassen hoch zu halten und wo möglich noch zu verbessern. Natürlich sei der SISTRA hierfür nicht allein zuständig, aber an vorderster Front im Einsatz. Weitere Mitbeteiligte seien auch wichtig – nicht zuletzt die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, stellte er fest.

Termin nächste Tagung: 15. November 2016, CAMPUS Sursee


Impressionen von dieser Fachtaagung 2015

04.11.2015: Der SISTRA ist für den Bau der 2. Röhre des Gotthard-Strassentunnels

Der heutige Gotthardstrassentunnel ist lang, eng, gefährlich – und bekanntlich sanierungsbedürftig. Bundesrat und Parlament schlagen als Lösung den Bau einer zweiten Röhre vor. Am 28. Februar 2016 wird das Schweizer Volk darüber abstimmen. Der SISTRA befürwortet die Vorlage.

Die Mitglieder des SISTRA haben sich in ihrer letzten Mitgliederversammlung mit dem Thema befasst. Sie kamen, wie schon der Vorstand zuvor, einmütig zum Schluss, dass es mit Blick auf die Sicherheit nur eine Lösung gibt: Eine massgebliche Verbesserung der Verkehrssicherheit im Tunnel selber sowie auf den Umfahrungsstrassen ist nur mit der zweiten Tunnelröhre, dem vorgeschlagenen Sanierungstunnel zu erreichen.

Medienmitteilung

Communiqué de presse

Artikel des Präsidenten

SISTRA-Fachtagung - Einladung und Programm

Am 11. November ist es wieder soweit: Die Verantwortlichen für die Strassen in der Schweiz, die Strassenausstatter und die weiteren an Sicherheit auf den Strassen Interessierten treffen sich in Sursee!

Die SISTRA-Tagung hat sich zu einem eigentlichen Event entwickelt, an dem man sich trifft. Fachleute aus Ämtern, Planungsbüros sowie der ausführenden und produzierenden Firmen informieren sich und bilden sich weiter. Man sieht Bekannte und lernt bisher Unbekannte kennen. Networking also.

Erstmals wird unsere Tagung zweisprachig durchgeführt. Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie sind also besonders willkommen. Gerne zählen wir auch auf die vielen Teilnehmenden früherer Tagungen sowie auf möglichst viele neue.

Programm hier anklicken


07.05.2015: Generalversammlung des SISTRA in Chur

Der SISTRA fühlte sich im Tagungsort Chur sehr gut aufgehoben und traf dort strahlend schönes Wetter an, was dem Rahmenprogramm sehr zugute kam. Den gegen 40 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz wurden dabei noch vor dem geschäftlichen Teil anlässlich einer Altstadtführung die Churer Sehenswürdigkeiten gezeigt, und sie liessen sich die historischen Hintergründe erläutern.

Recht zügig gingen sodann die ordentlichen Geschäfte der Mitgliederversammlung über die Bühne. Unter anderem war der Vorstand für die Periode 2015-2017 zu bestimmen. Es wurden gewählt: Jürg Kägi als Präsident sowie Peter Zehnter (Vizepräsident), Roland Hüssy, Michael Trauffer und Jürgen Ewald als weitere Vorstandsmitglieder.

Anderntags behandelten die Mitglieder anlässlich eines Workshops aktuelle Themen, befanden über Grundsätze der Verbandsarbeit und legten in wichtigen Fragen die Stossrichtung fest. Diese Beschlüsse werden in den kommenden Monaten sicht- und spürbar werden. Der SISTRA wird demnach künftig noch vermehrt in Fragen der Strassenverkehrssicherheit und der Strassenausstattung an die Öffentlichkeit treten und bei diesen Themen seine fachlich begründete Meinung gezielt einbringen.

Impressionen


20.11.2014: Erfolgreiche SISTRA-Fachtagung

Zum 12. Mail in Folge führte der SISTRA seine deutschschweizerische Tagung durch – mit grossem Erfolg. Die über 130 Teilnehmenden bedeuteten Rekord. Dies, sowie die Reaktionen aus dem Publikum zeigten, dass Programm und Inhalte auf sehr grosses Interesse stiessen. Zu hören und zu erleben waren Referate und Diskussionen zu aktuellen Problemen an und auf den Strassen, dazu auch eher in eine nähere und fernere Zukunft zeigende Vorträge.

Was könnte also die Zukunft bringen? Ruedi Hofer (NSNW AG) sprach über die künftigen Herausforderungen bei der "Netzwerkindustrie Strasse"; Jo Rommes-winkel (autobahn+ GmbH) zeigte unter dem Titel "Autobahn-Erhaltung im PPP-System", wie bei den 50 Kilometern der A8 Augsburg-München das PPP-Modell funktionierte; und Alexander Klein (Evonik Industries) blickte nach vorn auf künftige "Nachhaltige Markierungen". Sehr interessant war für die Fachleute – und wäre auch für die Politik – die Prognose-Methode von Gianantonio Scaramuzza (bfu) zur "Via Sicura schon in der Planungsphase". Hans Lehmann (METAS) erläuterte Normung und Messung von modernen "Tunnelbeleuchtun-gen". Rolf Vaqué (TBA ZH) zeigte auf, wie wichtig "Strassenmarkierungen" überhaupt sind und wie der Kt. Zürich diesbezüglich seine Strategie umsetzt. Umfassende Betrachtungen zu den "Leitkegeln", insbesondere deren Sichtbarkeit zeigte Markus Herpers (BaSt) auf. Hannes Schneebeli (VBG) analysierte zuerst sachlich die in den Medien oft präsente "Sicherheit längs Strassen- und Stadt- bahnen am Beispiel Glattalbahn". Als es am Nachmittag in zwei Referaten um "Leiteinrichtungen auf Autobahnen" und dabei besonders um den Mittelstreifen ging, knisterte es im Saal. Und nachdem Pablo Julia (ASTRA) die Überlegungen und die aktuelle Philosophie des Strassenbetreibers dargelegt hatte, sowie Adrian Forrer u. Jan Kottucz (FRSB) demgegenüber für höhere Sicherheitsstufen plädierten, wurden die Differenzen zwischen den beiden Seiten auch den Anwesenden klar.

Der Name "SISTRA, Schweizerischer Fachverband für Sicherheit auf Strasse" ist zugleich Programm. Mit der Fachtagung 2014 konnten sicherheitsrelevante Themen erneut dargelegt, vertieft und diskutiert werden. Es wurde über bessere Lösungen aber nicht nur gesprochen, sondern sie wurden auch konkret vor-geschlagen und weiterentwickelt. Der SISTRA wird, wie dessen Präsident und Tagungsleiter Jürg Kägi betonte, auch in Zukunft nicht ruhen! Der SISTRA und dessen Mitglieder werden, zusammen mit vielen weiteren Beteiligten und Verantwortungsträgern, weiterhin für (noch) sicherere Strassen arbeiten – für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie für die in verschiedenen Sparten auf allen Strassen tätigen Beschäftigten von Unternehmungen und Unterhaltsdiensten.

Impressionen Tagung 2014



28.10.2014: Vier SISTRA-Tools für Ausschreibungen!

Vielerorts – bei Bund, Kantonen und Gemeinden – vermögen die Ausschreibungen auf dem Gebiete der Verkehrsführung nicht zu befriedigen. Sie sind oft unklar, unvollständig, entsprechen dem aktuellen Stand der Technik nicht und sind bisweilen auch unfair. Es fehlen teils klare qualitative Anforderungen und Gewährleistungsbestimmungen oder die weiteren Randbedingungen für die Ausführung sind mangelhaft beschrieben.

Aus diesem Grund hat der SISTRA, unter Mithilfe des ASTRA, seit 2013 verschiedene Dokumente (Tools) erarbeitet, welche Ausschreibungen erleichtern sollen. Sie sind speziell auf die Bedürfnisse der Strassenausstattung, der Verkehrssicherung und der temporären Verkehrsführung abgestimmt. Zum Teil waren die Tools seit Ende 2013 bereits veröffentlicht. Nun wurden sie auch mit dem neu erscheinenden NPK 125 "Temporäre Verkehrsführung" abgeglichen und durch Besondere Bestimmungen ergänzt. Die aktualisierten resp. neuen Tools genehmigte der Vorstand des SISTRA am 28.10.2014.

Bauherren und ihren Planern sowie Bauleitungen stehen (vorerst auf Deutsch) als PDF zur Verfügung:

Leitfaden zur Abwicklung von Aufträgen bei der Verkehrsführung für die Temporäre und permanente Sicherheit auf Autobahnen und anderen Strassenkategorien

Allgemeine technische und vertragliche Bedingungen für Sicherungsarbeiten bei Baustellen an Strassen

Besondere, objektbezogene Bestimmungen zur Abwicklung von Aufträgen für die Verkehrssicherheit (ist auch im Word-Format erhältlich (siehe Seite Dokumente und Fachartikel)

Anwendungshinweise zu obigen SISTRA-Dokumenten


Der SISTRA ist überzeugt, mit diesen Dokumenten einem echten Bedürfnis nachgekommen zu sein und einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Bewältigung solcher Arbeiten im Strassenbereich sowie für einen korrekten, fairen Wettbewerb zu leisten. Bedienen Sie sich und wenden Sie an!


SISTRA-Fachtagung vom 20. November 2014

Wir laden Sie herzlich ein, an unserer nächsten Tagung teilzunehmen. Am 20. November, ab 9 Uhr bis ca. 16. Uhr, findet sie auf dem Campus Sursee statt. Erneut konnte ein spannendes Programm mit interessanten Themen und kompetenten Referenten zusammengestelt werden. Sehen Sie sich das Tagungsprogramm und die Anmeldemodalitäten durch Anklicken unten an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Tagungsprogramm SISTRA-Fachtagung 2014


9. Mai 2014: 11. Generalversammlung des SISTRA

Zum ersten Mal seit Bestehen des SISTRA die Generalversammlung in Zürich statt. Sie war erneut sehr gut besucht, indem 33 Vertreter fast aller Mitgliedfirmen aus dem In- und Ausland anreisten. Zunächst lernten die Besucher im Vorprogramm das historische Zürich auf einer sehr interessanten Stadtführung näher kennen.

Die eigentliche Versammlung mit den statuarischen Geschäften fand dann im Zunfthaus zur Zimmerleuten statt. Präsident Jürg Kägi führte zügig durch die Traktanden und die Mitglieder stimmten allen Anträgen zu. Wahlen gab es dieses Jahr keine. Hingegen musste mit Dr. Renato Wyder ein langjähriges Vorstandsmitglied verabschiedet werden, weil dieser seit kurzem nicht mehr in einer SISTRA-Firma tätig ist.

Am anschliessenden Dinner im wunderschönen Zunftsaal genoss man danach ein feines Dinner und führte kollegiale Gespräche über alle Grenzen hinweg. Dazwischen stellte der "Hausherr", Zunftmeister Dr. Rudolf Bodmer, auf spannende Art das Zürcher Zunftwesen, die Zunft zur Zimmerleuten und die Geschichte des Zunfthauses vor. Kein Wunder, dauerte die Generalversammlung für die meisten der Anwesenden diesmal bis in den sehr späten Abend hinein.

Impressionen GV 2014
Leporello Brandfall Zunfthaus

16. Dez. 2013: Aktuelle Vernehmlassungen und Anhörungen

Zum einen äussert sich der SISTRA im Rahmen der Vernehmlassung der VSS in seiner Stellungnahme zur neuen Norm SN 640 885, Signalisation von Baustellen auf Autobahnen und Autostrassen. Der Grundton unserer Eingabe ist durchaus positiv und die Norm wird begrüsst. Gleichwohl geben einzelne Artikel Anlass zu Kritik, welche in den meisten Fällen technisch und sicherheitsmässig begründet ist und in einzelnen Fällen rein redaktionell.

Zum anderen beteiligte sich der SISTRA an der Anhörung durch das ASTRA betreffend Revision der Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (SDR) und der Signalisationsverordnung (SSV). Dabei wird unserseits besonders kritisiert, dass die Vorordung dazu missbraucht wird, andere als bloss sicherheitsmässige Ziele zu verfolgen. Konkret wenden wir uns dagegen, dass Tunnels, die mit Blick auf die Risikoanalyse an sich sicher sind, gleichwohl für Gefahrenguttransporte beschränkt werden sollen.

Subunternehmerhaftung

Von der per 15.07.2013 durch den Bundesrat in Kraft gesetzten Verordnung ist auch unser Gewerbe stark betroffen, sind doch Strassenmarkierer, Verkehrssicherer und Leitschrankenfirmen sehr oft Subunternehmer für Totalunternehmer. Letztere verlangen spätestens vor Auftragsverteilung, oft aber schon bei Offertstellung entsprechende Zusicherungen. Der SISTRA hat seinen Mitgliedern deswegen am 28. Novemer entsprechende Erläuterungen und Empfehlungen abgegeben.

SISTRA-Fachtagung vom 13. November 2013

Unsere diesjährige Fachtagung auf dem Campus Sursee sprach erfreulich viele Personen an. Der Tagungssaal war mit gut 120 Teilnehmenden aus Ämtern, Planungsbüros und Unternehmungen ziemlich voll. In 10 Referaten wurde auf verschiedene Aspekte der permanenten Sicherheit an Strassen (sowie der Bahn) und auf die Sicherheit während temporären Verkehrsführungen eingegangen.
Bereits der einleitende Vortrag über Naturgefahren an Verkehrswegen und das Risikomanagement der SBB durch deren Chefgeologen, Dr. M. Hauser beeindruckte die Anwesenden. Dann kündigte J. Röthlisberger, Vizedirektor ASTRA u.a. an, dass auch temporäre Signalistationen und Verkehrsführungen an Nationalstrassen künftig öffentlich ausgeschrieben werden sollen. M. Inglin gab eine umfassende Übersicht über die einsetzbaren mobilen Leiteinrichtungen. B. Schweizer, TBA Kt. BE, veröffentlichte sehr interessante Ergebnisse eines Praxistestes über die Sichtbarkeit von Fussgängerstreifen im Kt. Bern. HP. Beyeler, ASTRA, beleuchtete die Thematik der Griffigkeit auf Strassenoberflächen. O. Aerni, TBA ZH, verblüffte mit einfachen Mitteln zur Verbesserung der Motorradsicherheit. U. Ewert, bfu, erklärte die verkehrspsychologische Wirkung von Signalen u. Markierungen. D. Bänziger, ISS, sodann zeigte die Praxis beim Aufrauen von bestehenden Strassenoberflächen.
I. Büchel stellte den Anwesenden die drei vom SISTRA neu erarbeiteten Tools für Ausschreibungen und Bauarbeiten auf dem Gebiet der temporären Signalisationen und Verkehrsführungen vor. Der SISTRA-Präsident, J. Kägi beleutete in seinen Ausführungen verschiedene Aspekte, u.a. zu Gewährleistungsfristen und den angekündigten Änderungen bei den Ausschreibungen. Weiter regte er Anpassungen bei den Ausschreibungen von Strassenausstattungen und temporären Signalisationen an.


Programm 2013

Impressionen Tagung 2013


14. August 2013: NPK 125, Temporäre Verkehrsführung

Der SISTRA begrüsst diesen neuen NPK. Er hat nun mit grossem Interesse an der Vernehmlassung teilgenommen und vor ein paar Tagen dem CRB seine Stellungnahme eingereicht. Neben seinen Vorschlägen in sprachlicher, technischer sowie terminologischer Hinsicht hat der SISTRA moniert, dass das Dokument zeimlich Autobahn-lastig ausgefallen ist. Etliche Arbeiten bzw. Positionen, die an Haupt- und Nebenstrassen anfallen, sind zu kurz gekommen. Auch fehlen die Positionen für die Temporäre Sicherheit. Eine Nachbesserung tut not.

13. August 2013: Allg. technische und vertragliche Bestimmungen fertig

Das Dokuement wurde von der Fachgruppe Vertrag des SISTRA fertiggestellt und vom Vorstand abgenommen. Es kann ab unserer Homepage (Seite Vertragswesen) heruntergeladen werden. Nach dem "Leitfaden zur Abwicklung von Aufträgen bei der Verkehrsführung" ist das unser zweites "SISTRA-Tool" für Ausschreibungen. Ein drittes ist mit dem Muster für "Besondere, objektbezogene Bestimmungen" noch in Ausarbeitung. Alle Tools werden an der kommenden Fachtagung vom 13. November 2013 näher vorgestellt.


09. August 2013: SISTRA-Fachtagung 2013

Die nächste Tagung findet am 13. November 2013 im Campus Sursee ab 09.30 Uhr statt. Das wiederum intressante Programm und die Ausschreibung werden Ende August veröffentlicht.


12. Juli 2013: Anhörung zum zweiten Via Sicura-Paket

Der SISTRA hat beim Bundesamt für Strassen, ASTRA ,zeitgerecht seine Stellungnahme abgegeben. Er äusserte sich dabei nicht zu den Änderungen der Verkehrszulassungsverordnung, hingegen zu allen anderen Vorschlägen. Er machte Verbesserungvorschläge bei der Verkehrsregelnverordnung, so Anmerkungen bei den Fahrverboten unter Alkoholeinfluss, beim Fahren mit Licht am Tag sowie bei der Beleuchtungsregelung für abgestellte Fahrzeuge. Die Änderungen bei der Ordnungsbussenverordnung erachtet der SISTRA als vernünftig. Letztlich wurden bei den Weisungen für besondere Markierungen Präzisierungen verlangt.

11. Juni 2013: Gewährleistungsfristen bei Markierungen bei ASTRA-Ausschreibungen

Unsere Bemühungen um faire Gewährleistungsfristen haben Erfolg gezeitigt, denn das ASTRA verkürzt die Gewährleistungsfristen. Bei künftigen Ausschreibungen der ASTRA-Filialen werden nicht mehr wie bisher max. 5 Jahre "Garantiezeit" verlangt, sondern noch max. 3 Jahre. Mit dieser erfreulichen Anpassung gleicht das ASTRA die Fristen an das "SISTRA-Merkblatt Gewährleistung Markierung" und damit auch dem Stand der Technik an.


11./12. April 2013: Jubiläums-GV und Workshop in Bern

Aus Anlass seines 10-jährigen Bestehens traf sich der SISTRA in Bern, dem Gründungsort. Zunächst besuchten die gut 40 Teilnehmenden das Bundeshaus, wo sie durch altNR und Infra-Präsident Urs Hany kompetent durch Hallen und Räume geführt sowie vom Direktor des ASTRA, Dr. Rudolf Dieterle auf sympathische Art begrüsst wurden. Anschliessend folgten zuerst der statuarische Teil der Generalversammlung und dann am Abend ein den 10 Verbands-Jahren angemessenes Dinner. Anderntags waren dennoch die Köpfe bereit für den verbandsinternen Workshop. Gegen 30 Firmen bzw. Personen konnten sich mit dem Vorstand im konstruktiven Gespräch austauschen und Anstösse für neue Projekte und die Stossrichtung der Verbandstätigkeit geben.

Bilder GV 2013

11. April 2013: Neuer Präsident gewählt

juerg kaegi Der SISTRA hat mit Jürg Kägi, Wetzikon, wieder einen Präsidenten. Der Bauingenieur und vormalige Geschäftsführer einer grösseren Bauunternehmung, wurde an der Generalversammlung in Bern einstimmig gewählt. Damit wurde die Lücke, welche im Vorjahr durch den Tod von Jürg Zbinden entstanden war, geschlossen. Der heute Selbständige ist, wie im SISTRA üblich, von den Mitgliedfirmen unabhängig.

18. Februar 2013: Leitfaden genehmigt

Unsere Fachgruppe Vertragswesen hat, unter teilweiser Mitwirkung des ASTRA, einen Leitfaden zur "Abwicklung von Aufträgen bei der Verkehrsführung" erarbeitet, welcher nun vom Vorstand genehmigt wurde. Er wird im Laufe des Jahres einem erweiterten Kreis vorgestellt und steht Interessierten, auch als Download, zur Verfügung.

Leitfaden

13. Dezember 2012: Merkblatt "Gewährleistung" genehmigt

Der Vorstand des SISTRA hat das aufgrund von Versuchen und Erkenntnissen des SISTRA ausgearbeitete Merkblatt genehmigt und in Kraft gesetzt. Es wurde zuvor bereits an der Fachtagung im November den Anwesenden vorgestellt. Es regelt, unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der Technik, insbesondere Anforderungen, Kontrollprüfungen und Gewährleistung. Die Gewährleistungsfristen weichen dabei, Technik bedingt, von OR und SIA 118 ab.

Merkblatt

15. November 2012: Erfolgreiche Fachtagung

Unsere diesjährige Fachtagung, abgehalten im Campus Sursee, ging in jeder Beziehung erfolgreich über die Bühne. Die 8 Vortääge fanden bei der erfreulich hohen Zahl von Teilnehmenden gute Aufnahme. Die präsentierten Themen wurden kompetent kommentiert und diskutiert. Der ursprünglich vorgesehene 9. Vortrag über "Naturgefahren auf Verkehrswegen" fiel pikanterweise genau dem Vortragsthema zum Opfer, weil am Vortag auf der Gotthardstrecke der SBB ein Felssturz niederging, was den Referenten leider von der Tagung fernhielt.

22. Mai 2012: SISTRA-Präsident verstorben

Mit grosser Bestürzung und Bedauern muss der SISTRA bekannt geben, dass ihr Präsident nicht mehr unter uns ist. Jürg Zbinden, Masch. Ing HTL, verstarb am 20. Mai im Alter von 67 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt. Der Verstorbene war SISTRA-Gründungspräsident und seit 2002 die treibende Kraft im Verband und nach aussen engagierter, glaubwürdiger Repräsentant. Es war ihm nicht mehr vergönnt, das 10-jährige Verbandsjubiläum, auf das er sich sehr freute, mitzuerleben. Der Vize-Präsident, Peter Zehntner, wird vorerst und bis zur Wahl eines neuen Präsidenten die präsidialen Geschäfte führen.